Verein Pro B210n beschließt Satzungsänderung

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Umwelt- und sozialverträgliche Umsetzung des Projekts nun im Vordergrund

Die Mitgliederversammlung des Vereins Pro B210n hat in ihrer gestrigen Sitzung ihre Vereinssatzung dahingehend geändert, sich verstärkt für eine umwelt- und sozialverträgliche Umsetzung des Straßenbauprojekts einzusetzen. Bislang stand die Informationsarbeit für den Bau der Straße an sich im Vordergrund.

„Das ist nun nicht mehr notwendig“, sagt Vorstandsvorsitzender Hinrich Tjaden. Denn insbesondere nach den letzten Gesprächen mit Vertretern der entscheidenden Stellen sei man sicher, dass die Straße kommen werde. Das habe kürzlich auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), MdB Enak Ferlemann, deutlich gemacht.

Der Verein Pro B210n werde sich nun weiterhin über die planerischen und baulichen Rahmenbedingungen sowie über mögliche Betroffenheiten von Natur und Anwohnern informieren und sich gezielt für eine möglichst verträgliche Umsetzung einsetzen. „Jedem ist klar, dass eine Baumaßnahme immer auch zu Beeinträchtigungen führt“, so Tjaden. Nun gehe es darum, diese möglichst gering zu halten und die vorhandenen Ressourcen in verantwortungsvoller Weise zu nutzen. Darin sehe der Verein seine wesentliche Aufgabe. Voraussetzungen dafür seien Informiertheit, Aufklärung und der Dialog mit Betroffenen sowie den entscheidenden und ausführenden Stellen.

Treffen mit Enak Ferlemann

Bei einem Gespräch Ende Oktober hatte Staatssekretär Ferlemann den Vereinsmitgliedern seine Einschätzung mitgeteilt, dass die Bundesstraße 210neu (B210n) im Bundesverkehrswegeplan eine hohe Priorität behalten werde. „Die Straße wird kommen“, sagte Ferlemann.

Die B210n sei Teil der West-Ost-Verbindung zwischen Wilhelmshaven und Emden. „Für uns ist die Netzwirkung dieses Projektes entscheidend. Bei der B210n handelt es sich um einen Lückenschluss“, so Ferlemann. Die aktuellen Verkehrsprognosen und die Sonderstellung Aurichs als Wirtschaftsstandort seien weitere wichtige Aspekte. „In Aurich läuft es gut“, so Ferlemann. Eine entsprechend leistungsfähige Anbindung sei daher notwendig.

Die neue Satzung kann hier eingesehen werden.

Pressemitteilung