Enak Ferlemann: „B210n dringend erforderlich“

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Sprachen sich für eine schnelle Umsetzung der B210n aus (v.l.): Pro-B210n-Vorstand Jan-Ole Wolfenberg, Pro-B210n-Vorstandsvorsitzender Hinrich Tjaden, der parlamentarische Staatssekretär MdB Enak Ferlemann, MdB Heiko Schmelzle und Pro-B210n-Vorstandsmitglied Jacobus Penning .

 

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), MdB Enak Ferlemann ist überzeugt, dass die Bundesstraße 210neu (B210n) im Bundesverkehrswegeplan eine hohe Priorität behalten wird. „Die Straße wird kommen“, sagte Ferlemann bei einem Gespräch mit dem regionalen MdB Heiko Schmelzle, der das Gespräch vermittelt hatte, und Vertretern des Bürgervereins Pro B210n.

Die B210n sei Teil der West-Ost-Verbindung zwischen Wilhelmshaven und Emden. „Für uns ist die Netzwirkung dieses Projektes entscheidend. Bei der B210n handelt es sich um einen Lückenschluss“, so Ferlemann. Die aktuellen Verkehrsprognosen und die Sonderstellung Aurichs als Wirtschaftsstandort seien weitere wichtige Aspekte. „In Aurich läuft es gut“, so Ferlemann. Eine entsprechend leistungsfähige Anbindung sei daher notwendig.

Auch MdB Heiko Schmelzle unterstrich die Bedeutung der B210n für Ostfriesland: „Verkehrswege sind die Lebensader einer Region“. Die Konkurrenz der Regionen um die Investitionen von morgen sei groß.  „Wir müssen uns weiter entwickeln und Ostfriesland interessant machen für Neues“, sagte Schmelzle.

Enak Ferlemann lobte die Arbeit des Vereins Pro B210n. Es sei wichtig, dass auch die Befürworter von Projekten eine Stimme hätten. „Oft melden sich nur die Gegner zu Wort. Das führt zu einer verzerrten Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“.

Hinrich Tjaden, Vorsitzender des Vereins Pro B210n, wies darauf hin, dass die Städte, die Landkreise, Unternehmen und auch viele Bürger hinter der Verkehrsinfrastrukturmaß-nahme stünden. „Die Straße ist gewollt weil sie notwendig ist.“, so Tjaden. Das hätten die aktuellen Verkehrsgutachten eindeutig belegt.

Sein Verein begrüße daher die eindeutigen Aussagen pro B210n aus Berlin. „Wir gehen davon aus, dass die B210n kommen wird. Vertreter unseres Vereins werden auf Einladung von Enak Ferlemann im kommenden Jahr das BMVI besuchen, um das Thema der umwelt- und sozialverträglichen Umsetzung zu besprechen“, so Tjaden.

Weitere Themen waren der Status der Planungen durch das Land Niedersachsen, die abschließende Bestimmung von Querschnitten und Knotenpunkten durch das BMVI sowie die Möglichkeiten regionaler Co-Finanzierung, beispielsweise bei der Flächensicherung.

Pressemitteilung