Verein Pro B210n unterstützt Projekt „Bürger zählen Autos“

Startseite  /  News  /  Current Page
Aktion in Westgroßefehn „Bürger zählen Autos“

Heyo Onken (2. v. l.) organisiert in Westgroßefehn die Aktion „Bürger zählen Autos“ mit, um auf die Verkehrssituation in seinem Heimatort aufmerksam zu machen. Der Verein Pro B210n, sein Vorsitzender Hinrich Tjaden (2. v.r.) und die Vorstandmitglieder Jan-Ole Wolfenberg (links) und Jacobus Penning (rechts) unterstützen dabei.


Erste Aktion in Westgroßefehn

Der Westgroßefehntjer Heyo Onken ist einer der Initiatoren der Aktion „Bürger zählen Autos“. Der Verein Pro B210n unterstützt das Vorhaben organisatorisch.

„Es gibt ja schon die Zahlen der offiziellen Verkehrszählung, und die sind sicher korrekt“, sagt Onken. Ihm gehe es vielmehr darum, einmal aus Sicht der vom heutigen Verkehrsaufkommen betroffenen Anwohner auf die Situation aufmerksam zu machen.

„Die Verkehrsbelastung in Westgroßefehn entsteht hauptsächlich durch den Verkehr von und zur A31“, sagt Onken. Dieses Aufkommen würde durch die B210n deutlich reduziert.

„Wir verstehen die Bedenken der Gegner der B210n, die zum größten Teil in der Nähe der geplanten Trasse wohnen“, sagt Hinrich Tjaden, Vorsitzender des Vereins Pro B210n. Aber es gebe auch viele Menschen, die schon heute durch das steigende Verkehrsaufkommen belastet seien. „Dazu gehören eben Westgroßefehn, aber auch andere Orte wie beispielsweise Timmel, Ochtelbur und Riepe“, so Tjaden. Die Belastung in diesen Orten sei viel unmittelbarer als später an der geplanten B210n. „Denn in Westgroßefehn  gibt es keine Abstände zur Wohnbebauung, keine Lärmschutzvorrichtungen und auch keine sicheren Querungen“. Daher unterstütze der Verein Pro B210n die Aktion der Westgroßefehntjer gerne, unter anderem mit der Bereitstellung von Erhebungsbögen und Zählgeräten.

„Sollten weitere betroffene Bürger sich in dieser oder ähnlicher Form mit Aktionen in die Diskussion um die B210n einbringen wollen, können sie uns gerne ansprechen“, sagt Tjaden. Der Verein Pro B210n auch werde auch dort unterstützen.