Für verträgliche Umsetzung sorgen und Finanzierung absichern – Neuwahlen im Vorstand

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Sind für eine umwelt- und sozialverträgliche Umsetzung der B210n (v.l.): Günter Tjards, Jacobus Penning, Gerhard Schmidt, Hinrich Tjaden, Rolf Trauernicht und Jan-Ole Wolfenberg.

Die Mitgliederversammlung des Vereins Pro B210n hat sich in ihrer gestrigen Sitzung dafür ausgesprochen, sich verstärkt für eine verträgliche Umsetzung des Straßenbauprojekts sowie für die Absicherung der Finanzierung der Planung
einzusetzen.

Verträglichkeit

Im Rahmen des zurzeit in Arbeit befindlichen Entwurfplanes geht es darum, für eine umwelt- und sozialverträgliche Planung des Straßenentwurfes zu sorgen. „Die B210n ist im Sinne des Gemeinwohls notwendig. Davon sind unsere Mitglieder überzeugt“, sagt Vereinsvorsitzender Gerhard Schmidt. Der Verein werde sich weiterhin über die planerischen und baulichen Rahmenbedingungen sowie über mögliche Betroffenheiten von Natur und Anwohnern informieren, um sich gezielt für eine möglichst verträgliche Umsetzung einzusetzen. „Jedem ist klar, dass eine Baumaßnahme immer auch zu Beeinträchtigungen führt.“ Es gehe nun darum, diese möglichst gering zu halten und die vorhandenen Ressourcen in verantwortungsvoller Weise zu nutzen. Darin sehe der Verein eine seiner wesentlichen Aufgaben. Voraussetzungen dafür seien Informiertheit, Aufklärung und der Dialog mit Betroffenen sowie den entscheidenden und ausführenden Stellen.

Finanzierung

Voraussetzung für die zeitnahe Realisierung ist zunächst die Finanzierung der Planung. Für die Planung, die derzeit ohne Verzögerung läuft, ist das Land Niedersachsen zuständig.
Allerdings soll es im nächsten Jahr Finanzierungsprobleme für den Abschnitt bis Riepe (A 31) geben. „Daher haben uns die Vereinsmitglieder als Vorstand beauftragt, die Finanzierungssituation zu prüfen und Vorschläge zur weiteren Absicherung zu entwickeln“, so Schmidt. Diese könnten unter anderem Engagements von Personen, Unternehmen oder auch Kommunen beinhalten. „Wir prüfen nun zunächst die Ist-Situation und werden unsere Mitglieder danach informieren“, so Schmidt.
Für den Bau der B 210n ist jedoch der Bund zuständig. Der Verein geht davon aus, dass die B 210n auch im künftigen Bundesverkehrswegeplan enthalten sein wird.

Wahlen

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war die Neuwahl des Vorstandsvorsitzenden. Die Wahl fiel auf Hinrich Tjaden, sein Stellvertreter wird Jacobus Penning. Tjaden löst Gerhard Schmidt ab, der in den Beirat des Vereins wechselt.
Als Kassenprüfer wurden Berend Voss und Hans-Joachim Stedler gewählt.

Der Verein

Der Verein ProB210n setzt sich für eine verträgliche Umsetzung der Bundesstraße 210 neu mit einer Umgehung von Aurich und einer Autobahnanbindung für die Mitte Ostfrieslands inklusive einer Verbindung nach Georgsheil ein. Die Mitgliederstruktur der Bürgerinitiative gliedert sich in rund zwei Drittel Privatpersonen und ein Drittel Unternehmen.

Pressemitteilung