OZ: Enercon will Bahn nach Emden

Startseite  /  News  /  Current Page

Die CDU-Politiker Björn Thümler (von links), Enak Ferlemann, Joachim Stünkel und Reinhard Hegewald sowie Joachim Queck (Brandkasse), Friedrich Hilke, Rikus Jager, Lothar Freese (KFZ-Innung) und Abel Nieveen ließen sich von Mark Müller (Vertriebsleiter Enercon) die Rotorblattfertigung zeigen. Bild: Plaggenborg

Das Verkehrsministerium sichert Unterstützung zu. Der Windkraftanlagenhersteller braucht eine Direktverbindung zum Außenhafen. Der Ausbau der Firma hänge davon ab.

Aurich – Was vor gut 30 Jahren in einer Garage begann, erstreckt sich heute über sechs Länder: Enercon wächst weiter, nur die Logistik hinkt hinterher. Es fehlt eine Bahnverbindung zwischen dem Werk und dem Emder Außenhafen, sagte Mathias Moser, Logistikleiter bei Enercon, am Montag.

Anlass des Gesprächs zwischen Enercon und Mitgliedern des Land- sowie des Bundestags war eine Werksbesichtigung, die Wolfgang Ontijd (CDU), ehemaliger Landtagsabgeordneter, organisiert hatte. „Das Problem ist, dass die Straßenbreiten für die Bauteile nicht ausreichen“, weiß auch Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums. Außerdem wolle man nicht mehr auf Lkw angewiesen sein, ergänzte Moser. Innerhalb der kommenden zwei Jahre müsse eine Gesamtlösung für den Ausbau von Bahnstrecken als auch Straßen gefunden werden. Man plane zudem einen direkten Autobahnanschluss an die A 28 „Wir unterstützen das“, betonte Ferlemann. Nicht nur Berlin, sondern auch Emden sowie Stadt und Landkreis Aurich stehen hinter diesen Plänen, sagte Hardwig Kuiper, Aurichs Erster Stadtrat.

Quelle: http://www.oz-online.de/index.php?id=542&did=52616